Nachdem wir im Vorfeld lange überlegt hatten, ob wir dort starten sollten oder nicht, haben wir uns dann doch für eine Teilnahme entschieden. Die Entscheidung wurde uns vom Veranstalter auch nicht leicht gemacht, da sie in einer Art und Weise mit Geld (oder zumindest mit den Summen) um sich geschmissen haben, dass wir gedacht haben, dass da irgendwas faul sein muss... Startgelder, Rahmenprogramm und Sprüche in Dimensionen, die man von Veranstaltungen dieser Art nicht gewöhnt ist, zumal diese das erste Mal stattfand.
Leider sollte sich unser Verdacht auch bestätigen...
Der Wettkampf und die Anlage an sich waren sehr gut - wahrscheinlich ist dies vor allem Stefan Schreier und seinen Helfern zu verdanken, die ähnlich gute Bedingungen wie in Gotha geschaffen hatten. Die Stimmung war vor allen den Sprechern, hier besonders Hardy Gnewuch, zu verdanken, die einige Ungereimtheiten und Planlosigkeiten im Ablauf locker überspielten und für eine gute Stimmung sorgten.
Am Wettkampf an sich gab es nichts zu meckern, obwohl ich mit 19,08m weit unter meinen Erwartungen und meiner Form im Hinblick auf die Universiade zurückblieb. Peter hat mit 19,16m noch einen recht guten Wettkampf abgeliefert ? er hatte sein Training schon ein wenig zurückgefahren, da er in eine neue Wohnung gezogen ist und sich um seine neue Firma kümmern musste.
Die Idee, den Sieger zu schlagen war sehr gut, nur leider hatte alles einen schlechten Beigeschmack...denn leider sind die meisten der ausgestellten Schecks für die Athleten, Helfer und beteiligten Firmen geplatzt. Es war auch kein Herankommen an die Verantwortlichen, einer wurde sogar bei einem Fluchtversuch kurz vor der holländischen Grenze geschnappt und zu Hause in Gotha unter Hausarrest gestellt. Die ganze finanzielle Seite hat jetzt leider ein juristisches Nachspiel. Ich frage mich, warum Menschen sich selbst so in die Sch...e reiten wollen...
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